September

Fraßschäden an Blättern?

Jedes Jahr verursachen Dickmaulrüssler (Othiorhynchus sulcatus) große Schäden an hartlaubigen Pflanzen. Besonders an Rhododendren kann man den Buchtenfraß am Rand der Blätter beobachten. Solange die Temperatur im Boden noch über 12 °C liegt, können Sie die Larven des Dickmaulrüsslers, die an den Wurzeln der Pflanzen fressen, mit Hilfe von HM-Nematoden bekämpfen. Dazu die Nematoden einfach in Wasser auflösen und ausgießen. Diese Nematoden sind für Menschen, Haustiere und Pflanzen vollkommen ungefährlich. Sie sind über Bestell-Sets (Nützlinge gegen Bodenschädlinge) aus dem Fachhandel erhältlich.

Gelbe Blätter mit grünen Adern

Rhododendren bekommen häufig Blattaufhellungen, deren Ursache an vielen Standorten Eisenmangel ist. Diesen Schaden können Sie schnell und einfach durch eine Blattdüngung mit Ferramin® Eisendünger beheben. Da häufig ein zu hoher pH-Wert an der schlechten Eisenversorgung der Rhododendren beteiligt ist, lohnt es sich, den Säuregrad des Bodens mit dem pH-Bodentest zu überprüfen.

Vorsicht vor der Sitka-Fichtenlaus!

Ab September sollten Sie Ihre Fichten auf einen Befall mit der Sitka-Fichtenlaus kontrollieren, da die Schäden durch diese Laus erheblich sein können. Die Befallskontrolle lässt sich am einfachsten durch die so genannte "Klopfprobe" durchführen. Hierfür halten Sie weißes Papier unter einen Fichtenzweig im Bauminneren. Dann mehrere Male kräftig an den Zweig klopfen. Wenn Läuse auf das Papier fallen, sollten Sie den Baum gründlich mit Spruzit® Schädlingsfrei* oder Neudosan® Neu Blattlausfrei* behandeln. Achten Sie darauf, auch das Bauminnere tropfnass zu spritzen.

Jetzt Immergrüne pflanzen und vermehren

Der September ist eine gute Pflanzzeit für Koniferen und immergrüne Laubgewächse wie beispielsweise Rhododendren.
Auch können Sie jetzt Stecklinge von Immergrünen und Nadelgewächsen schneiden. Hierfür eignen sich leicht verholzte Triebe am besten. Gießen Sie nach dem Stecken zur besseren Bewurzelung mit einer Neudofix®-Lösung an. Als Stecksubstrat eignet sich NeudoHum® Aussaat- und KräuterErde besonders gut. In dieser Erde ist bereits Meeresalgenmehl für optimale Bewurzelung und gesundes Wachstum enthalten.

Starthilfe für Zierpflanzen

Zweijährige Sommerblumen sollten spätestens im September an ihren endgültigen Standort kommen. Auch sommerblühende Stauden können Sie nun pflanzen oder teilen. Geben Sie beim Pflanzen immer Azet® StaudenDünger oder Azet® RosenDünger mit ins Pflanzloch. Die enthaltenen Nährstoffe und wurzelstärkenden Mykorrhiza-Pilze sorgen für zügiges Anwachsen.
Einen besonders guten Start geben Sie Ihren Pflanzen, wenn Sie sie mit dem biologischen Wachstumsstimulator Algan® Wachstumshilfe angießen. Algan® ist ein Braunalgenextrakt und enthält viele wichtige Spurenelemente, Vitamine, Enzyme und Proteine.

Gladiolenthripsen vorbeugen

Schneiden Sie bei der Rodung von Gladiolen die Blätter rechtzeitig ab, insbesondere dann, wenn die Pflanzen von Gladiolenthripsen befallen waren. Durch das zeitige Abschneiden können Sie verhindern, dass die Gladiolenthripse zur Überwinterung an die Knollen wandern.

Buntes Frühjahr jetzt planen

Bereits jetzt sollten Sie ans nächste Frühjahr denken, denn all die schönen Frühlingsblüher wie Schneeglöckchen und Krokusse können im September in die Erde. Geben Sie für eine gute Bewurzelung und ausreichende Nährstoffversorgung gleich Azet® BlumenzwiebelDünger mit ins Pflanzloch.

Wühlmäuse bekämpfen

Besonders an neu gepflanzten Bäumen und Blumenzwiebeln können Wühlmäuse große Schäden anrichten. Zur Bekämpfung setzen Sie jetzt die Sugan® WühlmausFalle ein. Achten Sie beim Aufstellen darauf, den Gang sorgfältig wieder zu verschließen. Als Köder eignen sich Möhren, Sellerie, Rote Bete oder Apfelstücke.

Alternativ vertreiben Sie mit dem WühlmausGas Wühlmäuse und Maulwürfe effektiv aus Ihrem Garten, ohne die Tiere zu schädigen.

Überwinterungshilfe für Nützlinge

Viele Gartennützlinge sind jetzt auf der Suche nach einem geeigneten Überwinterungsquartier. Das Insektenhotel bietet verschiedenen Nützlingen und Tagfaltern Unterschlupf während der kalten Jahreszeit. Das Insektenhotel bleibt ganzjährig im Garten oder auf dem Balkon hängen.

Pflanzzeit für Rhododendron und andere Immergrüne

In dem noch warmen Boden wachsen Rhododendren, Kirschlorbeer u.a. jetzt schnell und sicher an.
Alle Moorbeetpflanzen (wie Rhododendron, Erika, Kamelie, Skimmie u.a.) brauchen für ein gesundes Wachstum einen sauren Boden. Die torffreie NeudoHum® RhododendronErde bietet einen entsprechend niedrigen pH-Wert, eine sehr lockere, humose Struktur und eine Anfangsversorgung mit Nährstoffen. Gleichzeitig schonen Sie beim Einsatz von NeudoHum® die Umwelt, da wir nur schnell nachwachsende Rohstoffe wie Rindenhumus verwenden und keinen Torf. Heben Sie für Rhododendren ein sehr großzügiges Pflanzloch aus. In die Pflanzgrube geben Sie bei lehmhaltigen Böden zunächst eine Schicht Kies und darauf die NeudoHum® RhododendronErde. Die Pflanze setzt man vorsichtig in das vorbereitete Pflanzloch sie darf nicht tiefer sitzen, als sie vorher gestanden hat. Nach dem kräftigen Angießen mit Algan® Wachstumshilfe wird später nur noch sparsam gegossen, um die Bewurzelung zu fördern.
Alternativ zur Algan® Wachtumshilfe können Sie beim Angießen nach dem Pflanzen auch das Homöopathische Pflanzen-Elixier zusetzen. Das Elixier fördert das Wurzelwachstum und die Regeneration gestresster Pflanzen (nach dem Neu- oder Umpflanzen).

*Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.