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Juni

Moniliabefall an Kirschen

Bei Bäumen, die von der Monilia-Spitzendürre befallen sind, müssen jetzt unbedingt die befallenen Zweige entfernt werden. Kranke Zweige bis 15 cm in das gesunde Holz herausschneiden. Spritzmaßnahmen mit Pilzbekämpfungsmitteln nutzen zum jetzigen Zeitpunkt nichts mehr. Statt dessen empfehlen wir, die Regenerierung von geschädigten Bäumen durch Behandlungen mit Algan® Wachstumshilfe zu fördern.

Ameisenstraßen an Obstbäumen

Damit die Ameisen an Obstbäumen nicht nützliche Insekten wie z.B. Marienkäfer vertreiben und den Blattlausbefall fördern: Legen Sie jetzt den Raupen- und AmeisenLeimring um die Stämme. Die Ameisen bleiben auf dem Weg nach oben daran haften und können nicht mehr in die Krone gelangen.

Weißer Belag auf jungen Apfeltrieben

Dies deutet auf einen Befall mit Echtem Mehltau hin. Dieser Schadpilz tritt insbesondere bei sonniger Witterung auf. Abhilfe schaffen hier wiederholte Spritzungen mit Netz-Schwefelit® WG*. Bereits vollständig befallene Triebspitzen sollten vorher entfernt werden. Diese Behandlungen bekämpfen gleichzeitig den Apfelschorf.

Echter und Falscher Mehltau an Weinreben

Werden die Weinblätter blattober- und unterseits von einem mehlartigen Belag überzogen, so liegt ein Befall mit dem Echten Mehltau vor. Der Belag wird später braun und geht auf die Trauben und Triebe über. Die Trauben platzen auf und trocknen aus. Echter Mehltau kann mit Netz-Schwefelit® WG* oder mit Cueva® Pilzfrei* bekämpft werden. Es sind mehrfache Spritzungen erforderlich, die erste Behandlung sollte zwischen Austrieb und Blüte erfolgen.
Der Falsche Mehltau an Weinreben zeigt sich blattoberseits in Form sogenannter Ölflecken . Bei starkem Befall kommt es später zu Blattfall, die Trauben vertrocknen (Lederbeeren). Eine wirksame Bekämpfungsmöglichkeit bietet auch hier Cueva® Pilzfrei*. Die erste Spritzung erfolgt schon kurz nach der Blüte.

Junge Früchte liegen massenweise unter Apfel- oder Birnbäumen

Starker Fruchtbesatz führt bei den Bäumen zum sogenannten "Junifruchtfall". Dies ist eine natürliche Reaktion des Baumes, denn er kann die Masse an jungen Früchten oftmals gar nicht ernähren. Sind die Früchte jedoch angebohrt, waren auch Obstmaden am Werk. Damit diese nicht auch noch die verbliebenen Früchte schädigen, sollten die Früchte aufgelesen werden. Das Aufhängen einer Neudomon® ApfelmadenFalle (bleibt bis September hängen) gibt Hinweise auf den Flug des Apfelwicklers, der seine Eier an die Früchte ablegt. Aus diesen Eiern schlüpfen die nächsten Obstmaden. Sobald mehr als 5 Apfelwicklerfalter in der Falle sind, sollte eine Woche später mit dem biologischen Mittel Granupom® Apfelmadenfrei* gespritzt werden. Das Einhalten einer Wartezeit ist nicht erforderlich.

Junge Trauben auf Schädlinge kontrollieren

In den jungen Trauben können ca. 1 cm lange Raupen des Traubenwicklers (Heuwurm) fressen. Spritzen Sie bei Befall sofort mit Ultima Käfer- und RaupenFrei*.

*Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.