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Februar

Wühlmäuse bekämpfen!

Wühlmäuse können besonders an jungen Obstbäumen starke Schäden hervorrufen, indem die Wurzeln abgenagt werden. Die Gänge werden meist relativ flach unter der Erde angelegt. Die darüber liegende Erdschicht ist dabei leicht nach oben aufgebrochen.
Eine gute Möglichkeit der Bekämpfung ist die Sugan® WühlmausFalle. Sie wird einfach in den aufgegrabenen Gang gestellt.
In den Wintermonaten finden die Wühlmäuse wenig andere Nahrung und lassen sich daher besonders gut mit Quiritox® Neu WühlmausKöder* bekämpfen. Sie nehmen den in belaufene Gänge gestreuten Köder gerne an und verenden in kurzer Zeit.

Alternativ vertreiben Sie mit dem WühlmausGas Wühlmäuse und Maulwürfe effektiv aus Ihrem Garten, ohne die Tiere zu schädigen.

Nistkästen für Vögel

Vögel im Garten tragen dazu bei, dass viele Schädlinge erst gar nicht zu einer Plage werden. Fördern Sie deshalb die Vögel durch das Aufhängen von Nistkästen in Ihrem Garten. Für verschiedene Vogelarten sind Nistkästen unterschiedlicher Bauweise geeignet. Bitte achten Sie beim Bau oder Kauf eines Nistkastens darauf. Nistkästen werden mit der Öffnung nach Osten aufgehängt, denn dann werden sie gern von den Vögeln angenommen. Alte Nistkästen sollte man im Winter nicht reinigen, da sich in ihnen Tiere zur Winterruhe zurückgezogen haben könnten.

Bei geeigneter Witterung Pflanzung möglich

Obstgehölze können gepflanzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist. Denken Sie an eine Bodenverbesserung mit guter Pflanzerde (NeudoHum® PflanzErde). Bei der Sortenwahl der Obstbäume sollte nicht nur an Erntezeitraum und Fruchteigenschaften, sondern auch an die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten gedacht werden. Besonders wichtig ist die Berücksichtigung von Krankheiten, die schwer bekämpfbar sind oder für die keine Pflanzenschutzmittel zur Verfügung stehen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Baumschule nach geeigneten Sorten. Als wenig anfällig gegen Apfelschorf gilt z.B. die Sorte "Idared". Die Sorten "Discovery" und "Alkmene" sind relativ wenig anfällig für Echten Mehltau. Widerstandsfähig gegen den Amerikanischen Stachelbeermehltau sind die Sorten "Rolanda", "Rokula" oder "Invicta".

Amerikanischen Stachelbeermehltau jetzt bekämpfen

Entscheidend für die Bekämpfung von Stachelbeermehltau ist der Winterschnitt, der jetzt durchgeführt werden sollte. Der Pilz überwintert an den Triebspitzen der Stachelbeeren in den Knospenschuppen. Durch das Entfernen der Triebspitzen beim Winterschnitt entfernt man auch einen großen Teil des Stachelbeermehltaus, so dass eine Infektion im Frühjahr weniger stark ausfallen wird und leichter zu verhindern ist. Wenn der Boden frostfrei ist, können Sie Ihre Stachelbeeren nach dem Rückschnitt mit dem Homöopathischen Gemüse- und Obst-Elixier gießen, um die Stäucher nach dem Rückschnitt zu stärken. Das Elixier hilft den Pflanzen schneller zu regenerieren und wirkt positiv auf die Widerstandskraft gegenüber Krankheiten. Regelmäßige Anwendung sorgt für aromatische Früchte und eine gesunde Ernte.

Achtung: Kräuselkrankheit an Pfirsich vorbeugen

Unregelmäßige, bauchig aufgetriebene, hellgrüne oder rötliche Blätter an Pfirsichbäumen sind ein Zeichen für den Befall mit der Kräuselkrankheit. Ab Schwellen der Blattknospen sollten mehrmals Spritzungen mit Neudo®-Vital Obst-Pilzschutz durchgeführt werden, um dieser Krankheit vorzubeugen.
Im gewerblichen Anbau sind auch Spritzungen mit Kupferkalk-Atempo®* zur Bekämpfung möglich.

Austriebsspritzung beginnen

Obstgehölze werden kurz vor dem Austrieb mit Promanal® Austriebsspritzmittel* behandelt. Damit werden die Winterstadien von Spinnmilben, Blattläusen, Schildläusen und anderen Schädlingen bekämpft. Dieses frühzeitige Behandeln mit einem ungiftigen Rapsöl-Präparat erspart Ihnen viel Ärger mit Schädlingen an Ihren Gehölzen. Es ist darauf zu achten, dass die Pflanzen gründlich von allen Seiten tropfnass gespritzt werden, um alle Überwinterungsstadien zu erreichen.

Fruchtmumien entfernen

Fruchtmumien, die im Baum hängen bleiben, sollten entfernt werden. Dies ist z.B. bei Krankheiten wie der Narren- oder Taschenkrankheit der Zwetschge oder Monilia-Fruchtfäule sehr wichtig. Spätestens im Sommer droht sonst eine weitere Ausbreitung der Krankheiten.

Schnitt von Obstgehölzen

Der Winterschnitt der Obstbäume sollte nun durchgeführt werden. Ein luftigerer Kronenaufbau sorgt dafür, dass die Blätter nach einem Regen schneller abtrocknen. Die Gefahr des Auftretens von Pilzkrankheiten wie Apfelschorf oder Monilia-Fruchtfäule wird hierdurch geringer. Achten Sie beim Baumschnitt stets auf gutes Werkzeug. Baumsägen und Messer sollten scharf sein, um glatte Schnittflächen zu erhalten. Nach einem Astschnitt werden die Wundränder zunächst mit einem Messer geglättet, damit eine gute Wundheilung erreicht wird. Schnittwunden, die größer sind als ein Zwei Euro-Stück, sind dann mit Malusan® Wundverschluss zu verschließen. Malusan® Wundverschluss bietet einen zuverlässigen Schutz gegen das Eindringen von Krankheitserregern. Die neue Pinselflasche mit Haken macht die Arbeit im Baum besonders angenehm. Malusan® Wundverschluss ist sehr ergiebig und kann bei Temperaturen bis zu - 2 °C verwendet werden.

*Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Gegen den Birnengitterrost

An frostfreien Tagen sollten Sie Wacholder im Garten auf knotige Verdickungen an den Ästen untersuchen. Diese können Symptome eines Befalls mit Birnengitterrost sein. Dieser Pilz, der im Sommer als orangefarbene Flecken auf den Blättern der Birnenbäume zu sehen ist, überwintert an verschiedenen Wacholderarten und nutzt diese als Wirtspflanze. Die Sporenlager am Wacholder treten im Frühjahr ebenfalls als orangefarbene, gummiartige Auswüchse an den Ästen auf. Befallene Stellen sollten Sie daher großzügig zurückschneiden und den Schnitt über den Hausmüll entsorgen. Vorbeugend können Sie entweder auf Wacholder im Garten verzichten oder resistente bzw. robustere Sorten pflanzen.
Ihre Birnenbäume können Sie schon vor dem Austrieb vorbeugend mit Neudo®-Vital Obst-Pilzschutz behandeln. Das Homöopathische Gemüse- und Obst-Elixier stärkt die Bäume zusätzlich und erhöht ihre Widerstandskraft gegenüber Krankheiten. Noch ein Tipp: sprechen Sie ruhig Ihren Gartennachbarn an, wenn Sie in seinem Garten Wacholder entdecken. Die Sporen des Birnengitterrosts machen nicht an der Gartenpforte Halt!